
Bitwarden, 1Password und Dashlane liefern sich 2026 ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitzenposition unter den Passwort-Managern. Bitwarden ist nach wie vor der einzige Anbieter, der eine wirklich unbegrenzte kostenlose Version anbietet, und bietet ein Premium-Abo für 19,80 $/Jahr (nach der Preiserhöhung im Januar 2026) an. 1Password setzt auf eine Premium-Benutzererfahrung und ein Familienabo für 69 € zzgl. MwSt./Jahr. Dashlane integriert ein Hotspot-Shield-VPN in sein Premium-Abo für 3,68 € zzgl. MwSt./Monat. Die richtige Wahl hängt von Ihrem Profil ab: preisbewusst, Familie oder mobiler Profi. Hier finden Sie den detaillierten Vergleich.
Zu beachten
- Bitwarden Free ist das einzige wirklich unbegrenzt kostenlose Angebot auf dem Markt (Passwörter, Geräte, Plattformen).
- Bitwarden Premium kostet ab Januar 2026 19,80 $ pro Jahr (Anstieg um +98 % gegenüber 9,99 $), was etwa 1,41 € pro Monat entspricht.
- 1Password „Individuel“ kostet seit dem 27. März 2026 43,80 € zzgl. MwSt. pro Jahr (+38 %), „Family“ 69 € zzgl. MwSt. pro Jahr für 5 Personen.
- Dashlane Premium kostet 3,68 € zzgl. MwSt. pro Monat (nur im Jahresabo), inklusive Hotspot Shield VPN.
- Bitwarden ist Open Source, überprüfbar und kann selbst gehostet werden.
- 1Password setzt auf Funktionen wie den Travel Mode und Watchtower und bietet eine Benutzererfahrung, die oft als ausgereifter angesehen wird.
Warum sollte man sich im Jahr 2026 für einen Passwort-Manager entscheiden?
Diese Frage stellt sich fast gar nicht mehr. Bei durchschnittlich mehr als 100 Online-Konten pro Erwachsenem mit Internetanschluss in Frankreich ist es unmöglich, sich alle Passwörter zu merken, ohne welche davon wiederzuverwenden. Die Wiederverwendung von Passwörtern ist jedoch der Hauptgrund dafür, dass Konten durch „Credential Stuffing“ gehackt werden.
Drei Eigenschaften zeichnen einen seriösen Verwalter aus:
- Verschlüsselter Tresor – Ihre Passwörter werden lokal verschlüsselt gespeichert, und nur mit Ihrem Master-Passwort können sie entsperrt werden.
- Synchronisierung auf mehreren Geräten – Zugriff über PC, Mac, iPhone, Android und Browser.
- Erstellung sicherer Passwörter – Generierung einzigartiger Zufallszeichenfolgen für jeden Dienst.
- Automatisches Ausfüllen – automatische Eingabe auf Websites und in Apps.
- Sicherheitsaudit – Erkennung schwacher, wiederverwendeter oder kompromittierter Passwörter.
- Datenleck-Warnungen – Benachrichtigung im Falle einer Sicherheitsverletzung bei einem genutzten Dienst.
Die drei Marktführer im Consumer-Bereich sind Bitwarden, 1Password und Dashlane. Sie verfügen über weitgehend identische Funktionen, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Preis, Philosophie (Open Source vs. proprietär), Zielgruppe (Privatpersonen, Familien, Unternehmen) und Zusatzdiensten.
Wie viel kosten Bitwarden, 1Password und Dashlane im Jahr 2026?
Die Tarife für alle drei Dienste haben sich im Jahr 2026 geändert. Hier ist die konsolidierte Tarifübersicht:
- Service | Kostenlos | Premium (Einzel) | Familie
- Bitwarden | Unbegrenzt (wirklich kostenlos) | 19,80 $/Jahr (~1,41 €/Monat) | 47,88 $/Jahr, 6 Benutzer (~3,40 €/Monat)
- 1Password | 14-tägige Testversion | 43,80 € zzgl. MwSt./Jahr (~3,65 € zzgl. MwSt./Monat) | 69 € zzgl. MwSt./Jahr, 5 Personen (~86 € inkl. MwSt.)
- Dashlane | Kostenloses Konto mit Einschränkungen | 3,68 € zzgl. MwSt./Monat (Jahresabo) | 5,55 € zzgl. MwSt./Monat, 10 Konten
Bitwarden ist im Premium-Segment mit Abstand am günstigsten und kostet nach der Preiserhöhung im Januar 2026 etwa 1,41 € pro Monat. Diese Preiserhöhung hat für Unmut gesorgt (von 9,99 $ auf 19,80 $, d. h. +98 %), doch der Preis ist im Vergleich zu 1Password (fast dreimal so teuer) und Dashlane (2,5-mal so teuer) nach wie vor sehr wettbewerbsfähig.
1Password hat am 27. März 2026 den Preis für den Einzelbenutzer-Tarif von 31,80 € zzgl. MwSt./Jahr auf 43,80 € zzgl. MwSt./Jahr angehoben (+38 %). Damit ist es auch das teuerste Einzelabonnement, was laut 1Password durch die Benutzererfahrung, die kontinuierliche Weiterentwicklung und das Ökosystem (Watchtower, Travel Mode, erweiterte Secure Notes) gerechtfertigt ist.
Dashlane liegt dazwischen und hat dabei ein starkes Argument: das in der Premium-Version enthaltene VPN „Hotspot Shield“. Für Nutzer, die ein VPN nutzen möchten, ohne ein separates Abonnement abzuschließen, bedeutet dies eine indirekte Ersparnis.
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Bitwarden: Warum ist es bei technisch versierten Nutzern so beliebt?
Bitwarden vereint mehrere auf dem Markt einzigartige Vorteile. Der erste ist seine Open-Source-Philosophie: Der Quellcode von Bitwarden ist öffentlich zugänglich, kann von jedem überprüft werden, und der Dienst wird regelmäßig von unabhängigen Sicherheitsfirmen geprüft.
- Open Source – der Code ist öffentlich zugänglich und wird auf GitHub gehostet.
- Cure53-Audits – vier dokumentierte Audits seit 2018 (2018, 2020, 2023, 2025).
- Offizielles Self-Hosting – Sie können Ihre eigene Bitwarden-Instanz auf einem Server oder einem NAS hosten.
- Wirklich unbegrenzt kostenlos – Passwörter, Geräte, Plattformen, ohne Einschränkungen. Das einzige wirklich kostenlose Angebot auf dem Markt.
- Faire Preisgestaltung – 19,80 $/Jahr ist trotz der jüngsten Erhöhung nach wie vor sehr günstig.
- Aktive Community – Erweiterungen von Drittanbietern, Integrationen, zahlreiche Nutzerrückmeldungen.
Bitwarden eignet sich besonders für Nutzer, die die Kontrolle über ihre Daten behalten möchten. Dank der Möglichkeit des Self-Hostings wird Ihr Tresor ausschließlich bei Ihnen gespeichert, ohne dass Sie von einem Cloud-Anbieter abhängig sind. Dies garantiert Datenhoheit und spricht datenschutzbewusste Nutzer an.
Der größte Nachteil: Die Benutzererfahrung ist weniger ausgefeilt als bei 1Password oder Dashlane. Die Benutzeroberfläche ist funktional und übersichtlich, lässt jedoch den „Magazin“-Charakter der Konkurrenz vermissen. Für einen Mainstream-Nutzer mit hohen Ansprüchen an das Design könnte Bitwarden etwas karg wirken.
1Password: Warum zahlt man so viel dafür?
1Password ist das vielseitigste Tool in Bezug auf die Benutzererfahrung. Das Unternehmen (mit Sitz in Kanada) richtet sich insbesondere an Familien und Apple-Nutzer im beruflichen Umfeld und bietet eine Benutzeroberfläche, die sich nahtlos in das macOS- und iOS-Ökosystem einfügt.
- Watchtower – ein integrierter Dienst, der die Sicherheit jedes einzelnen Passworts überwacht (Stärke, Wiederverwendung, bekannte Sicherheitslücken).
- Reisemodus – Blendet bestimmte Truhen während einer Auslandsreise vorübergehend aus.
- Familienpaket für 5 Personen – 69 € zzgl. MwSt./Jahr, gemeinsame Nutzung dedizierter Speicherplätze durch die Mitglieder.
- Erweiterte Secure Notes – Speicherung von Dokumenten, Kreditkarten, Ausweisen und Lizenzen.
- Native Integration in macOS und iOS – Touch ID, Face ID, Apple Watch, Kurzbefehle.
- SSO und 1Password Business – für Unternehmen, Integration mit Okta und anderen SSO-Lösungen.
Die Preiserhöhung im Jahr 2026 (+38 % auf 43,80 € zzgl. MwSt./Jahr) stößt bei einem Teil der Nutzergemeinschaft nach wie vor auf Ablehnung, doch 1Password begründet diese Entwicklung mit Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Der Familientarif von 69 € zzgl. MwSt./Jahr ist weiterhin wettbewerbsfähig, wenn tatsächlich fünf Personen im Haushalt leben – das entspricht weniger als 14 € zzgl. MwSt. pro Person und Jahr.
Für Familien, die einen Kompromiss zwischen erstklassiger Benutzererfahrung und einem angemessenen Preis suchen, wird oft 1Password Family empfohlen. Sehen Sie sich auch unseren Vergleich zwischen Dashlane und 1Password an.
Dashlane: Warum enthält es ein VPN?
Dashlane zeichnet sich dadurch aus, dass sein Premium-Abonnement ein Hotspot Shield-VPN enthält. Dies ist eine Besonderheit im Bereich der Passwortmanager, die zum Teil den im Vergleich zu Bitwarden höheren Preis rechtfertigt.
- Hotspot Shield VPN inklusive – Schutz bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Verbindungen, ohne zusätzliche Kosten.
- Dark-Web-Überwachung – Überwachung von Datenlecks.
- Premium für 3,68 € zzgl. MwSt./Monat – nur im Jahresabo.
- „Friends & Family“ für 5,55 € zzgl. MwSt./Monat – 10 Konten (im Vergleich zu 5 oder 6 bei anderen Anbietern).
- Keine native Desktop-Anwendung – seit 2022 läuft Dashlane ausschließlich als Browser-Erweiterung.
- Kein Monatsabo – jährliche Vertragslaufzeit erforderlich.
Das Fehlen einer nativen Desktop-Anwendung seit 2022 hat die Nutzer gespalten. Für viele reicht die Browser-Erweiterung aus. Für andere, die ihren Manager außerhalb des Browsers nutzen (Desktop-Software, Skripte), ist das Fehlen eines solchen Programms ein Hindernis.
Das Hotspot Shield VPN ist eher eine praktische Lösung als ein High-End-VPN. Für den normalen Gebrauch (öffentliche WLAN-Netze, einfaches Surfen) erfüllt es seinen Zweck. Für intensive Nutzung (geobeschränktes Streaming, Torrenting) ist ein spezielles VPN wie Mullvad oder ProtonVPN nach wie vor vorzuziehen. Lesen Sie unseren Testbericht zu Mullvad VPN.
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Welchen Passwort-Manager sollten Sie je nach Ihrem Profil wählen?
Hier ist unser zusammenfassendes Fazit nach Anwendungsfällen:
- Profil | Empfehlung | Warum
- Kostengünstig / technisch / Datenschutz | Bitwarden (Free oder Premium) | Open Source, selbst gehostet, unschlagbarer Preis
- Apple-Familie / Apple-Ökosystem | 1Password Family | Premium-Benutzererlebnis, Reisemodus, 5 Personen für 69 € zzgl. MwSt. pro Jahr
- Mobilität / Häufige Nutzung öffentlicher WLAN-Netze | Dashlane Premium | Hotspot Shield VPN inklusive, Dark-Web-Überwachung
- Freiberufler / Digital Nomad | Bitwarden Premium | Selbsthosting auf VPS möglich, volle Kontrolle
- Unternehmen / Team | 1Password Business oder Bitwarden Teams | SSO, erweiterte Freigabefunktionen
- Große Familie mit 6 oder mehr Mitgliedern | Bitwarden Families | 6 Nutzer für 47,88 $/Jahr – das beste Preis-Leistungs-Verhältnis
Die rechtliche Mitnutzung gilt durchaus für Familienabonnements. Auf spliiit können Sie ein Family-Abo mit anderen verifizierten Nutzern teilen, sofern dies von den jeweiligen Anbietern gestattet ist. Dadurch kostet ein Family-Abo für 69 € zzgl. MwSt./Jahr (1Password) nur noch etwa 14 € zzgl. MwSt. pro Person, oder ein Bitwarden Families-Abo für 47,88 $/Jahr weniger als 8 $ pro Person bei 6 Personen.
Weitere Informationen finden Sie auf unseren entsprechenden Seiten: Bitwarden teilen, 1Password teilen, Dashlane teilen sowie in unserer Liste der besten Passwortmanager.
Welche Alternativen gibt es zu Bitwarden, 1Password und Dashlane?
Es gibt noch weitere Optionen, die in Betracht gezogen werden sollten, insbesondere für bestimmte Profile.
- NordPass – seit 2022 eine wettbewerbsfähige Alternative; siehe unseren Vergleich zwischen NordPass und LastPass.
- Proton Pass – eine aufstrebende Alternative zur Proton-Suite mit einem starken Fokus auf Datenschutz.
- pCloud Pass – integriert in das pCloud-Ökosystem; siehe den Vergleich zwischen pCloud Pass, 1Password und Bitwarden.
- iCloud-Schlüsselbund – kostenlos, jedoch nur für Apple-Nutzer.
- Google Password Manager – kostenlos, in Chrome und Android integriert, mit grundlegenden Funktionen.
- LastPass – Übersicht über Sicherheitslücken im Jahr 2022; bei Neuanmeldungen zu vermeiden.
iCloud Keychain und Google Password Manager sind kostenlos, doch ihr Mehrwert hängt stark davon ab, ob Sie sich auf ein einziges Ökosystem beschränken. Wenn Sie zwischen Windows, Mac, iPhone und Android hin- und herwechseln, ist ein unabhängiger Passwortmanager die bessere Wahl. Wenn Sie zu 100 % auf Apple setzen, kann iCloud Keychain ausreichen.
Häufig gestellte Fragen
Reicht Bitwarden Free für den privaten Gebrauch wirklich aus?
Ja, für die meisten Nutzer. Die kostenlose Version von Bitwarden umfasst unbegrenzten Speicherplatz, Synchronisierung auf allen Geräten, einfache Freigabe (zwischen zwei Konten) und eine Passwort-Prüfung. Die Premium-Funktionen (integriertes TOTP, Dateianhänge, erweiterte Benachrichtigungen bei Datenschutzverletzungen) sind nützlich, aber für den einfachen privaten Gebrauch nicht unbedingt erforderlich.
Warum hat Bitwarden seine Preise im Jahr 2026 fast verdoppelt?
Bitwarden hat im Januar 2026 seinen Preis von 9,99 $/Jahr auf 19,80 $/Jahr angehoben (Anstieg um +98 %), was mit Investitionen in Sicherheit, Infrastruktur und neue Funktionen begründet wird. Dies ist die erste nennenswerte Preiserhöhung seit mehreren Jahren, und der Preis bleibt im Vergleich zu 1Password (~3-mal teurer) oder Dashlane (~2,5-mal teurer) weiterhin wettbewerbsfähig.
Ist 1Password wirklich besser als Bitwarden?
1Password bietet eine ausgereiftere Benutzererfahrung, exklusive Funktionen (Travel Mode, Watchtower) und eine tiefere Integration in das Apple-Ökosystem. Im Gegenzug ist es fast dreimal so teuer und nicht Open Source. Die Wahl hängt vom Budget ab und davon, welchen Stellenwert Sie der Benutzererfahrung im Vergleich zur Kontrolle über den Code beimessen.
Dashlane ohne Desktop-App – ist das wirklich ein Problem?
Für die meisten Nutzer ist das kein Problem, da sie sich mit dem Browser begnügen. Wenn Sie Ihr Passwort-Management-Tool jedoch außerhalb des Browsers nutzen (Desktop-Software, Skripte, Befehlszeile), kann das Fehlen einer nativen App ein Hindernis darstellen. Dashlane funktioniert über Erweiterungen für Chrome, Firefox, Safari und Edge.
Kann man ein Passwort-Manager-Konto gemeinsam nutzen?
Ja, aber das hängt von den Bedingungen des jeweiligen Anbieters ab. Family-Tarife sind für die gemeinsame Nutzung durch Mitglieder eines Haushalts konzipiert. Die gemeinsame Nutzung außerhalb des Haushalts wird von einigen Anbietern (Bitwarden, Dashlane Friends & Family) erlaubt, von anderen hingegen geregelt. Die rechtmäßige gemeinsame Nutzung über eine Plattform wie spliiit auf die AGB des jeweiligen Anbieters, die im Einzelfall zu prüfen sind.
Welcher Manager ist im Falle einer Sicherheitslücke am sichersten?
Alle drei (Bitwarden, 1Password, Dashlane) verschlüsseln die Tresore mit AES-256 oder einem gleichwertigen Algorithmus und haben keinen Zugriff auf das Master-Passwort des Benutzers. Im Falle eines Serverangriffs bleiben die Tresore verschlüsselt und geschützt, sofern Ihr Master-Passwort sicher ist. Bitwarden hat den Vorteil, dass es Open-Source ist, und 1Password verfügt über einen zusätzlichen geheimen Schlüssel, der die Sicherheit erhöht.
Wie wechselt man von LastPass zu einem anderen Passwort-Manager?
Alle seriösen Passwort-Manager bieten den Import aus LastPass an. Exportieren Sie Ihren LastPass-Schlüsselbund im CSV-Format und importieren Sie ihn anschließend in Bitwarden, 1Password oder Dashlane. Nutzen Sie die Migration zum Anlass für eine Sicherheitsüberprüfung: Ändern Sie alle im Jahr 2022 gespeicherten Passwörter (aufgrund der LastPass-Sicherheitslücke), aktivieren Sie überall die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und löschen Sie anschließend Ihr LastPass-Konto.


