NordVPN ist ein VPN: ein Tool, das eine sichere Verbindung zwischen Ihrem Gerät und dem Internet herstellt. Konkret verschlüsselt es Ihren Datenverkehr, verbirgt Ihre IP-Adresse und leitet Ihre Daten über einen Remote-Server weiter, wodurch die Überwachung (öffentliches WLAN, Internetdienstanbieter, Tracker) eingeschränkt und Ihre Privatsphäre verbessert wird.

In diesem Leitfaden werden wir uns mit folgenden Themen befassen:

  • Wie NordVPN Ihre IP-Adresse „versteckt” und Ihre Daten verschlüsselt;
  • Was technisch passiert, wenn Sie sich einloggen;
  • Funktionen, die Ihre Sicherheit wirklich verbessern (Kill Switch, Threat Protection usw.);
  • Wie Sie es entsprechend Ihrer Nutzung (Streaming, Telearbeit, Reisen, öffentliches WLAN) richtig konfigurieren.

1) Was genau ist NordVPN?

NordVPN ist ein VPN-Dienst (Virtual Private Network), auf den über eine Anwendung (Windows, macOS, iOS, Android, Linux, TV usw.) zugegriffen werden kann. Sobald Sie verbunden sind, sendet Ihr Gerät Ihre Daten nicht mehr direkt an Websites und Dienste, sondern sie werden zunächst durch einen verschlüsselten „Tunnel” an einen NordVPN-VPN-Server weitergeleitet.

Ergebnis:

  • Ihre öffentliche IP-Adresse, die für Websites sichtbar ist, wird zu der des VPN-Servers.
  • Ihr Datenverkehr zwischen Ihrem Gerät und dem VPN-Server wird verschlüsselt.
  • Über ein öffentliches WLAN kann ein Dritter Ihre Daten nicht mehr einfach lesen (selbst wenn das Netzwerk schlecht gesichert ist).

2) Wie funktioniert NordVPN, Schritt für Schritt

2.1. Vor der Verbindung: (fast) unverschlüsselter Datenverkehr

Ohne VPN verbindet sich Ihr Gerät direkt mit der Website oder dem Dienst. Ein Großteil des Internets nutzt heute HTTPS, sodass die Inhalte bereits verschlüsselt sind, aber:

  • Ihr Internetdienstanbieter sieht in der Regel, dass Sie sich bei einem bestimmten Dienst anmelden (und kann daraus Rückschlüsse auf Ihre Gewohnheiten ziehen).
  • Ein öffentliches WLAN-Netzwerk kann mehr Metadaten offenlegen, und es gibt bestimmte Fallstricke (Captive Portals, „Twin“-Netzwerke usw.).
  • Je nach Ihrer Konfiguration können DNS-Lecks oder mangelnde Netzwerkhygiene Informationen preisgeben.

2.2. NordVPN-Verbindung: Einrichtung eines verschlüsselten Tunnels

Wenn Sie NordVPN aktivieren:

  1. Die Anwendung wählt einen Server aus (automatisch oder entsprechend dem von Ihnen ausgewählten Land/der ausgewählten Stadt).
  2. Es handelt sich um eine sichere Verbindung über ein VPN-Protokoll (oft NordLynx, basierend auf WireGuard, oder OpenVPN/IKEv2, je nach Plattform und Einstellungen).
  3. Zwischen Ihrem Gerät und dem VPN-Server wird ein verschlüsselter Tunnel eingerichtet.

Von da an werden alle Ihre Internetdaten durch diesen Tunnel geleitet.

2.3. Nach der Verbindung: Maskierte IP und verschlüsselter Datenverkehr

Sobald der Tunnel aktiv ist:

  • Die von Ihnen besuchten Websites sehendie IP-Adresse des VPN-Servers, nicht Ihre eigene.
  • Ihr Datenverkehr wird bis zum VPN-Server verschlüsselt (was besonders in öffentlichen Netzwerken nützlich ist);
  • Der VPN-Server leitet Ihren Datenverkehr dann an das Internet weiter und sendet die Antwort über den Tunnel an Sie zurück.

3) Was NordVPN schützt (und was nicht)

3.1. Was Sie gewinnen

NordVPN hilft vor allem bei folgenden Punkten:

  • die Nutzung des Internets über öffentliches WLAN (Hotels, Bahnhöfe, Cafés) sicherer zu gestalten;
  • die IP-basierte Nachverfolgung einschränken und die Offenlegung Ihres ungefähren Standorts reduzieren;
  • Vermeidung bestimmter Formen der Netzwerküberwachung (Internetdienstanbieter, Unternehmensnetzwerk usw.);
  • eine zusätzliche Vertraulichkeitsebene hinzufügen, insbesondere wenn Sie auf Reisen sind.

3.2. Was NordVPN nicht „auf magische Weise” bewerkstelligt

Ein VPN bedeutet nicht vollständige Unsichtbarkeit:

  • Wenn Sie mit einem Google-, Netflix- oder Social-Media-Konto angemeldet sind, erkennen diese Plattformen Sie über Ihr Konto und nicht über die IP-Adresse.
  • Ein VPN ersetzt weder einen Virenschutz noch bewährte Praktiken (Passwörter, Updates, Vorsicht bei Links).
  • Es macht nichts „legal”, was nicht legal ist: Es schützt die Verbindung, nicht die Nutzung.

4) Die Funktionen von NordVPN, die das Erlebnis wirklich verändern

4.1. Kill Switch: Vermeiden Sie Datenlecks, wenn die VPN-Verbindung unterbrochen wird

Der Kill Switch unterbricht automatisch den Internetzugang, wenn die VPN-Verbindung plötzlich unterbrochen wird. Dies ist nützlich, wenn Sie verhindern möchten, dass eine Anwendung (Browser, Torrent-Client, professionelles Tool) ohne Ihr Wissen auf Ihre normale Verbindung zurückgreift.

4.2. Schutz vor DNS-Lecks

Ein „DNS-Leak“ kann Ihre DNS-Anfragen (also die aufgerufenen Domains) außerhalb des Tunnels offenlegen. Gute VPNs verfügen über Schutzmaßnahmen gegen diese Art von Lecks, und NordVPN bietet auch Tests/bewährte Verfahren zur Überprüfung an.

4.3. Bedrohungsschutz / Bedrohungsschutz Pro

Je nach Angebot und Plattform bietet NordVPN sicherheitsorientierte Funktionen: Blockierung von Trackern, Filterung bösartiger Domains, zusätzlicher Schutz beim Surfen. Dies ist besonders interessant, wenn Sie das Internet häufig „im Alltag“ ohne Browser-Erweiterung nutzen.

4.4. Split-Tunneling: Auswählen, welche Apps über das VPN laufen sollen

Mit Split-Tunneling können bestimmte Anwendungen vom VPN ausgeschlossen werden (oder umgekehrt nur bestimmte Anwendungen durch den Tunnel geleitet werden, je nach System). Beispiel: Ihre Bank bleibt außerhalb des VPN, aber Ihr Browser und Ihre Streaming-Apps werden über das VPN geleitet.

4.5. Spezialisierte Server (je nach Bedarf)

NordVPN bietet auch nützliche Optionen für verschiedene Profile:

  • Doppeltes VPN: Ihr Datenverkehr wird über zwei Server geleitet (aufwändiger, im Alltag nicht notwendig, aber in sensibleren Kontexten interessant);
  • Onion Over VPN: für eine erweiterte datenschutzorientierte Nutzung;
  • Verschleierte Server (je nach Verfügbarkeit): für restriktivere Netzwerke.

5) Wie man NordVPN richtig nutzt (einfache Einstellungen)

5.1. Den richtigen Server auswählen

  • Für den Standardgebrauch: Belassen Sie die Einstellung „schnellster Server“ (automatische Auswahl).
  • Für eine länderspezifische Nutzung: Wählen Sie das betreffende Land aus, vermeiden Sie jedoch unnötige häufige Änderungen (einige Plattformen erkennen schnelle IP-Änderungen).

5.2. Aktivieren Sie den Kill Switch, wenn Sie „null Lecks“ wünschen.

Wenn Sie NordVPN für Zwecke nutzen, bei denen eine Unterbrechung der Verbindung problematisch wäre (Telearbeit, öffentliches Netzwerk, sensible Aufgaben), aktivieren Sie den Kill Switch.

5.3. Schnell überprüfen, ob alles funktioniert

Zwei einfache Kontrollen:

  • Ihre IP-Adresse hat sich nach der Anmeldung geändert.
  • Sie haben keine DNS-Lecks (Online-Test).

5.4. Vorsicht bei „klassischen” Inkompatibilitäten

  • Einige Websites können eine zusätzliche Überprüfung (Captcha, E-Mail) verlangen, wenn die IP-Adresse des Servers häufig verwendet wird.
  • Bestimmte Anwendungen (Banking, professionelle Dienste) mögen geteilte IP-Adressen nicht immer: In diesem Fall ist Split-Tunneling oft die beste Lösung.

6) NordVPN: Wie viele Geräte und wie lassen sich die Kosten optimieren?

Ein NordVPN-Abonnement kann auf mehreren Geräten genutzt werden (im Rahmen der im Angebot vorgesehenen Grenzen). Tatsächlich zahlen viele Menschen den „vollen Preis“ für NordVPN, obwohl sie nicht alle verfügbaren Standorte nutzen.

Wenn Sie NordVPN täglich nutzen (oder mehrere digitale Abonnements haben: VPN, Streaming, Musik, Tools usw.), besteht die einfachste Optimierung darin, die Kosten aufzuteilen, anstatt die Abonnements einzeln zu stapeln.

Genau das ist das Prinzip des Co-Abonnements: Sie teilen sich den Preis für einen Multi-Zugangsdienst mit anderen Personen auf strukturierte Weise über eine Plattform, die die Kontaktaufnahme und die Zahlungen regelt. Auf Spliiit gibt es übrigens eine eigene Kategorie für VPNs und Cybersicherheitstools, darunter NordVPN, um einer Gruppe beizutreten oder einen Platz gemäß den Bedingungen des Dienstes anzubieten.

Es geht nicht darum, zu „tüfteln“, sondern darum, das, wofür Sie bereits bezahlen, intelligenter zu nutzen und dabei die Nutzungsbedingungen des Anbieters einzuhalten.

7) FAQ – Wie funktioniert NordVPN?

Verbirgt NordVPN wirklich meine IP-Adresse?

Ja: Sobald Sie verbunden sind, sehen Websites die IP-Adresse des VPN-Servers, nicht die Ihrer Internetverbindung.

Verschlüsselt NordVPN meinen gesamten Datenverkehr?

Der Tunnel verschlüsselt den Datenverkehr zwischen Ihrem Gerät und dem VPN-Server. Anschließend hängt die Verbindung zur Website vom klassischen Protokoll (HTTPS usw.) ab. In der Praxis verfügen Sie somit über eine zusätzliche Sicherheitsebene auf dem Netzwerkpfad.

Warum sollte man den Kill Switch aktivieren?

Weil eine VPN-Verbindung unterbrochen werden kann (instabiles Netzwerk, Wechsel des WLANs, Standby-Modus usw.). Der Kill Switch verhindert, dass Ihr Gerät automatisch und ohne Sie zu benachrichtigen zur normalen Verbindung zurückkehrt.

Verlangsamt NordVPN das Internet?

Ein VPN kann die Geschwindigkeit geringfügig verringern (Serverentfernung, Auslastung, Protokoll). Im Allgemeinen wird dieser Effekt durch die automatische Auswahl des schnellsten Servers stark eingeschränkt.

Reicht NordVPN aus, um „anonym“ zu sein?

Nein. Es verbessert die Vertraulichkeit des Netzwerks, aber die Anonymität hängt vor allem von Ihrer Nutzung ab (verbundene Konten, Cookies, Browser-Fingerabdruck, Verhalten).

Zu beachten

  • NordVPN funktioniert, indem es einen verschlüsselten Tunnel zu einem VPN-Server erstellt, der Ihre IP-Adresse verbirgt und Ihren Datenverkehr schützt, insbesondere in öffentlichen Netzwerken.
  • Die Optionen, die sich wirklich lohnen: Kill Switch, Schutz vor Datenlecks, Threat Protection und manchmal Split Tunneling, je nach Ihren Bedürfnissen.
  • Ein VPN ersetzt zwar nicht die bewährten Sicherheitsmaßnahmen (Passwörter, Updates, Wachsamkeit), ist aber ein wichtiger Baustein für die tägliche Sicherheit.
  • Wenn NordVPN zu Ihren „unverzichtbaren” Abonnements gehört, kann das Co-Abonnement über Spliiit eine gute Möglichkeit sein, die Kosten zu senken, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

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